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DIE
SHIROKKO TOP TEN |
Unsere
meistverkauften CDs der letzten drei Wochen,
ermittelt ausschließlich nach unseren Verkaufszahlen!
aktueller
Stand : 7. März 2010 |
| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 1 |
| VIENNA
SYMPHONIC LOUNGE |
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Ich gebe zu: den meisten Crossover-Projekten, die Klassik mit
moderner Musik verbinden, stehe ich eher skeptisch gegenüber.
Sehr häufig scheinen mir die Konzepte wenig schlüssig, zu
konstruiert und demonstrativ. Besonders kritisch werde ich, wenn
klassisch ausgebildete Musiker sich an Pop oder gar Elektronik
wagen, denn ich sehe oft den „akademischen Zeigefinger"
mit dem Motto: wenn gute Musiker spielen, wird sogar U-Musik
hörbar".
Vorliegendes Projekt der Wiener Symphoniker ist ganz anders
geartet. Denn sie machen gar nicht erst den Versuch, den Hörer
mit hinlänglich bekannten klassischen Themen zu ködern. In
vielen der sieben Titel, allesamt von den Wiener
Klassikern Mozart, Haydn und Beethoven, dauert es selbst für Kenner eine
geraume Zeit, bis sie die Melodien erkennen. Denn diese werden
sehr geschickt in ein durchaus gelungenes elektronisches Korsett
eingebaut, das bis auf wenige Ausnahmen der Konkurrenz bekannter
DJs und Mixer standhält.
So erklingen Beethovens „Mondscheinsonate" und
„Albumblatt für Elise" ebenso wie Mozarts „Kleine
Nachtmusik" in völlig neuer Umgebung, sie werden seziert
und in spannende Elektro-Sounds eingebettet.
Ein ungewöhnliches Hörerlebnis mit meist ruhigen und dennoch
spannungsgeladenen Momenten. Einzig Mozarts g-moll-Symphonie
bekommt durch die lateinamerikanische Rhythmik und den
spanischen Gesang eine mitreißende Note.
Berücksichtigt man auch die innovative Verpackung, so ergibt
sich das Fazit: der hohe Verkaufspreis wird durch ein
hochwertiges Produkt in hochwertiger Optik absolut
gerechtfertigt.
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, 1. Juli 2009
Vienna
Symphony Orchestra :
Vienna Symphonic Lounge / A Trip To The Core
Hitsquad Records 2009, Laufzeit 52 Minuten, CD EUR 23,00
Titel:
Ludwig van Beethoven : Für Elise, Mondscheinsonate,
Allegretto aus Sinfonie No. 7
Wolfgang Amadeus Mozart : Sinfonie No. 40 (KV 550), Eine
kleine Nachtmusik (KV 525)
Joseph Haydn: Sinfonie No. 63, Violinkonzert No. 1
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Das Cover
besteht aus einer Hülle mit ausgestanzten Buchstaben.
Mit beiliegenden Farbfolien können verschiedene Texte
dargestellt werden. Öffnet man die Hülle,
spreizt sich ein Mechanismus, der eine elegant schwarze CD
entgegenstreckt. Sensationell! |

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Sehen
Sie das
Video ! |
| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 2 |
| EARLY
MORNING BREAKS |
. |
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Ich
bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, eine Doppel-CD
mit chilligen Lounge-Sounds und rollenden House-Rhythmen zu veröffentlichen.
Denn zu verschieden sind die Präferenzen vieler Kunden – und
nicht jeder DJ kann beide Genres gleich gut mixen.
Andererseits: mit dem Kauf einer solchen CD sind Sie für jede
Gelegenheit gewappnet, für gemütliche Vorabende und auch für
anregende Nächte.
Vom kleinen deutschen Label Peacelounge kommt nun eine CD,
die beweist, daß es durchaus möglich ist, eine CD
zusammenzustellen, die in beiden musikalischen Richtungen äußerst
gelungen ist. Sowohl die "chillige" CD 1 als auch die
tanzbare CD 2 mit ihren Deep-House-Tracks glänzen mit einem äußerst
homogenen Mix, der viele vergleichbare Werke in den Schatten
stellt.
Abgesehen von Track 7 auf CD 2 (dessen Störgeräusche ich als
ziemlichen Unfug bezeichnen möchte) ist dieser Doppelpack
erstklassig! Viele neue Tracks sind hier zu hören, aber auch
Altbekanntes fügt sich nahtlos in den rundherum geglückten Mix
ein.
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, im Januar 2010
Early Morning Breaks
Peacelounge 2009, Laufzeit 155 Min., 2 CDs € 25,00
Tracklisting
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CD
1 . Chill Session
Kenneth Bager : Fragment One
Aural Float : Still Here
Sonic Senses : Ocean Of Time
Dilek Taskin : Never
Stac : Balls Bounce
Hyusfall : Confidence
Brazilindo : Chuva de verão
Unit Blue : Playa del sueño
Pearlcoder : Nightmove
Röyksopp : You Don't Have A Clue
Flamingo Star : Syncrostar
Tape Five : Le Passifleur
Tiger HiFi : King Of My Castle
Kuriaki & Xio : Morning Pleasure
Crystal Method : Falling Hard
Bliss : Stop Me
JEN & Can7 : Temptation And Seduction
Brenda Boykin : Be My
Lover. |
CD
2 . Deep Session
La Tirana : Calimero
Afterlife : Cry
Sofa Attitude : Rising Sun
Suges & Martino : Single Woman
Christos Kessidis : Abre las alas
Sonia Brex : Play
Jamy Wing : Only Me
Thomas Kessler : The Golden Age
Pupkulies & Rebecca : Save Me
Chris Coco : Summertime
Sinan Mercenk : Amarte Every Day
T.D.J. : With You
Under Pressure : Hypnotized
Hanna : Sometimes
Christos Fourkis : Violins
From P60 : Over The Sea.
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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 3 |
| Ali
Farka Touré & Toumani Diabaté : Ali
And Toumani |
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Die Kora ist
eines der faszinierendsten Instrumente überhaupt. Gebaut aus
einem Kürbis, der als Resonanzkörper dient, ist die
westafrikanische Volksharfe nicht nur optisch ein wunderschönes
Instrument. Ihr Klang ist unverkennbar, glockenhelle Klänge
verströmen eine sanfte, weiche, angenehme Stimmung.
Der 1965 in Mali geborene Toumani Diabaté ist der
gegenwärtig bedeutendste Koraspieler. Der 2006 im Alter von 67
Jahren verstorbene Ali Farka Touré war ganz ohne Zweifel
der bedeutendste Gitarrist Afrikas. Sein Album "Talking
Timbuktu", zusammen mit Ry Cooder eingespielt, wurde ebenso
mit einem Grammy ausgezeichnet wie seine Kooperation mit Toumani
Diabaté "In The Heart Of The Moon".
Im Sommer 2005 trafen sich Toumani Diabaté und der schon von
seiner Krankheit schwer gezeichnete Ali Farka Touré in einem
Londoner Studio, um dieses Album aufzunehmen, das sich als
letzte musikalische Begegnung herausstellen sollte.
Drei der zehn Titel entspringen direkt der westafrikanischen
Tradition, doch auch die restlichen Eigenkompositionen stehen völlig
auf dem Boden dieser überlieferten Musikrichtung. Allen Titeln
gemeinsam ist ein überwältigend "menschlich"
wirkender Klang – ohne jede Anbiederung an Trends bieten die
beiden Instrumentalisten eine Musik, die durch ihren Körper
hindurchzufließen scheint, die von großer Innigkeit und
gleichzeitig enormer Ausdrucksstärke zeugt.
Vom vielschichtig virtuosen Opener "Ruby" bis hin
zu Titeln, die in ihrer (nur vordergründig) simplen Erzählform
eine musikalische Geschichte erzählen, entspinnt sich ein
wundervolles Geflecht an famosen Instrumentalleistungen. Dabei
ist frappierend, wie sehr sich die beiden Protagonisten
aufeinander einlassen, sich gegenseitig herausfordern und
gleichzeitig unterstützen.
Die gesamte CD zeichnet sich außerdem durch die sanft
schwingenden, federleicht dahinlaufenden Ryhthmen aus, die den
Zuhörer ganz automatisch umfangen und in eine wohlige Stimmung
versetzen.
Man muß ganz gewiß kein Fan afrikanischer Musik sein, um
die Qualität der CD "Ali And Toumani" zu erkennen und
zu genießen. Jeder Musikfreund wird, das verspreche ich,
verzaubert sein von den so wohlig wirkenden Klängen und der
friedlichen Stimmung, die sie verströmen.
Letztlich sei auch noch Nick Gold von der Firma World Circuit
gedankt, der diese Aufnahme fünf Jahre im Archiv ließ um sie
nun, passend zum Todestag von Ali Farka Toure, zu veröffentlichen.
Besser kann man den Respekt vor großartigen Musikern wohl nicht
ausdrücken!?
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, 19. Februar 2010
Ali Farka Touré & Toumani Diabaté : Ali And Toumani
World Circuit 2010, Laufzeit 50 Minuten, CD € 19,50

Toumani Diabaté & Ali Farka Touré
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Ali And Toumani
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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 4 |
| Club
des Belugas : SWOP |
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Die
CD Apricoo Soul des Wuppertaler Club des
Belugas war ganz klar
unsere CD des Jahres 2006. Denn
auf wundervolle Weise verbanden die Musiker
Jazz, Pop, Easy
Listening und Elektronik zu einem spannenden und abwechslungs-
reichen Gebräu, das automatisch für gute Laune sorgte.
Auf
ihrer Nachfolge-CD hat sich die Band –
kaum glaublich – nochmals gesteigert.
Denn SWOP
(ein Wortspiel aus Swing und Pop) ist ein äußerst
homogenes Werk ohne einen einzigen Schwachpunkt – ausgestattet
mit einer großen Menge an Witz und Augenzwinkern.
Wie schon bei Apricoo Soul mixen die Musiker verschiedenste
Ingredenzien zu einem eigenständigen Sound, diesmal mehr mit
der Betonung auf Jazz, weniger auf Elektronik. Dabei bauen sie
aber auch jede Menge interessanter Samples ein, die aber stets
organisch wirken, nicht als Selbstzweck verwendet werden. So
sind hier Big-Band-Klänge und percussive Rhythmen zu hören,
die man aus verschiedensten historischen Tracks
zusammengesammelt hat.
Die Glanzpunkte des Club des Belugas setzen jedoch die
Vokalisten. Mit dabei diesmal die Sänger Dean Bowman und
Iain Mackenzie, die Schwedin Anna-Luca –
vor allem aber wieder Brenda
Boykin, die wir wegen ihres variantenreichen Gesangs als
"Sängerin des Jahres 2006" bezeichnet hatten.
All dies zusammen macht SWOP zu einem herausragenden Album,
einem würdigen Nachfolger von Apricoo Soul. Ein ganz sicherer Tip für alle Hörer, die schöne, fröhliche,
schwungvolle Jazzklänge mit einem gehörigen Schuß Pop
bevorzugen.
Club des Belugas : SWOP
ChinChin Records 2007, Total Time 70:54, CD EUR 19,50
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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 5 |
| ANOUAR
BRAHEM : THE ASTOUNDING EYES OF RITA |
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Der
tunesische Lautenvirtuose Anouar Brahem sagte einst: "Wenn
sich die Tradition nicht immer wieder selbst erneuert, trocknet
sie aus und stirbt ab".
Entsprechend finden sich in seiner Musik zwar immer Anklänge an
seine arabische Heimat, doch hat Brahem immer wieder die Brücke
geschlagen zu neueren musikalischen Trends, vor allem dem
kammermusikalischen Jazz.
Nach
den etwas spröden Klängen von "Le Voyage de Sahar"
ist Brahem auch wieder zurückgekehrt zu Musik voller süßer
Versuchung, voller melodischer Vielfalt, voller positiver
Melancholie. Begleitet wird Anouar Brahem diesmal von Klaus
Gesing (Bassklarinette), Björn Meyer (Bass) und vom
libanesischen Percussionisten Khaled Yassine. Zusammen mit
seinem neuen Ensemble ist Brahem ein Meisterwerk geglückt. Egal
ob in den traumhaft schönen lyrischen Passagen, deren innere
Ruhe an Brahems Erstlingswerk "Barzakh" erinnert oder
in den rhythmischen Titeln, bei denen die Band gelegentlich
richtig ins "Grooven" kommt: diese CD kann in jeder
Sekunde begeistern.
Schön
auch, daß Brahem weder auf modale Eigenheiten der arabischen
Musik noch auf typische Vierteltöne verzichtet, geschweige denn
auf vertrackte Rhythmen. Denn damit schließt Brahem den Kreis
zwischen verschiedenen Musikrichtungen und macht diese CD zu
einem Hörgenuß, egal aus welcher musikalischen Ecke der Hörer
kommt.
Was ist das eigentlich für eine Art von Musik? Es ist
keine Weltmusik, kein Jazz, keine Kammermusik – eher eine Mischung aus
all diesen Kategorien. Nennen wir es doch einfach nur "Musik",
Musik mit einem hohen individuellen Charakter und mit Spielkunst auf
allerhöchstem Niveau.
Gerhard Rühl,
SHIROKKO MUSIK, 25.
September 2009
Anouar Brahem : The
Astounding Eyes Of Rita
ECM 2009, Total Time 53:31, CD EUR 19,90
Hörproben finden Sie auf der
Seite www.jazzecho.de,
zu finden auch unter dem Link www.anouarbrahem.de |
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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 6 |
| club
des belugas : ZOO ZIZARO |
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Es
gibt CDs, die „springen einen förmlich an". Man nimmt
das Cover in die Hand,
legt die CD ein und weiß nach wenigen
Sekunden: „das ist es".
Eine solche CD war SWOP von der Wuppertaler Band Club
des Belugas.
Es gibt CDs, die nimmt man interessiert in die Hand, hört
sie an, Stück für Stück, überlegt und zögert – schließlich
gefallen sie einem doch.
Eine solche CD ist „Zoo Zizaro", der Nachfolger
des Sensationserfolges SWOP.
Die CD beginnt relativ gefällig, mit einem Song der Schwedin
AnnaLuca, die diesmal die Mehrzahl der Songs
interpretiert und damit Brenda Boykin weit in den
Hintergrund drängt. Erst bei Titel 3 stellt sich ein wenig mehr
Schwung ein, mit dem Song Clyde Beluga wird die CD endlich
richtig mitreißend. Denn was der Sänger Ferank Manseed
(von dem später noch zu sprechen sein wird) hier abliefert, ist
eine derart phantastische Kopie der alten Crooner vom Schlage
eines Frank Sinatra, daß einem schier der Atem stockt. Dieser
Song, im Radio gespielt, würde garantiert zum Superhit!
Ab jetzt läuft die CD recht angenehm dahin, sehr
abwechslungsreich, mit vielen Elementen aus Bossa Nova und
Samba, mit bluesigem Jazz und interessanten Bläsersätzen. Der
Club des Belugas hat sich deutlich gewandelt zu einer richtigen
Live-Band, mit schönen Instrumentalleistungen. Es finden sich
Anklänge an Dave Brubeck und Ramsey Lewis, an Arrangements im
Stil von Quincy Jones oder auch Henry Mancini. Deutlich weniger
geworden sind die elektronischen Elemente, die eingebauten
Samples sind oft nur noch bei sehr genauem Hinhören
auszumachen.
Gegen Ende hin legt Zoo Zizaro dann wieder einen Zahn zu,
wenn im Song „Too Late" Anna Luca mit lasziver Lolita-Stimme
loslegt. Genialer Abschluß der CD ist schließlich der Song Pain Is
Temporary, den Ferank Manseed im Stile von Otis Redding oder
Marvin Gaye singt. Eine unglaubliche Stimme!
Alles in allem ist Zoo Zizaro wieder ein äußerst gelungenes
Werk. Die gediegenen
jazzigen Klänge, die feinen Bläsersätze, die gelegentlich eingebauten
elektronischen Sounds und vor allem die durchweg guten
Gesangsleistungen heben dieses Album aus einer Vielzahl von
vergleichbaren Werken angenehm heraus.
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, 23. Oktober 2009
Club des Belugas : Zoo Zizaro
ChinChin Records 2009, Total Time 70:43, CD EUR 19,50
Tracklisting
Passing On The Screen – Wild Is My Love – Radio Utopia –
Clyde Beluga – WigWag –
Floating On Air – Un grão de areia
– Back To My Room – My Hunger Hurts – Air Mail Special –
Something Big And Endless – Habana Twist – Zoo Zizaro – Too
Late – Jungle Flower –
Pain Is Temporary. |

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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 7 |
| Berry
: Mademoiselle |
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"Mann,
was für ein nettes Mädchen! Wenn die so gut singt, wie sie
aussieht…"
Ich darf Sie beruhigen – Berry erfüllt alle Erwartungen, und
obwohl sie vom Cover so zutraulich lächelt, hat sie auch einige
Geheimnisse. Sie verrät noch nicht mal ihren wirklichen Namen…
Die junge Sängerin Berry ist eine Vertreterin der aktuellen
französischen Musikszene – und sie ist einer der vielen Gründe,
warum französische Musik bei uns derzeit so beliebt ist. Denn die
neuen Chansons sind so wohltuend ehrlich, ungeschönt, nicht auf
Mainstream getrimmt wie das, was aus Amerika zu uns herüberkommt.
Mit mädchenhafter und dennoch erstaunlich reifer, teilweise
charmant rauchiger Stimme bedient Berry so gar nicht das
"Lolita"-Image. Ihre sanft und sorgsam arrangierten
Lieder klingen wie Einträge in ein musikalisches Tagebuch, sie
sind unprätentiös und sehr persönlich, erinnern in ihrer
Machart an die Songs von Carla Bruni. So ist Berry mit
"Mademoiselle" eine wunderschöne CD gelungen, die nicht
nur frankophile Hörer begeistern dürfte.
Man darf Berry wünschen, daß ihr dennoch bald ein großer
Erfolg zuteil wird.
(Und man sollte ihr wünschen, daß Nicolas
Sarkozy sie nicht "entdeckt"… )
Bei uns jedenfalls hat
sich die CD in kürzester Zeit vom Geheimtipp zum Bestseller
entwickelt.
Berry : Mademoiselle
Universal Records 2008, Total Time 47:02, CD EUR 19,50
Besuchen Sie Berry auch im Internet unter www.casadeberry.com
oder bei www.myspace.com/casadeberry |

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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ
8 |
| LEONARD
COHEN : live in london 2008 |
Leonard
Cohens Welttournee 2008/2009 war sicherlich der Höhepunkt
dieser Konzertsaison. Denn in 191 (!) Konzerten weltweit hat
Cohen das Publikum weltweit
mit seiner sympathischen Ausstrahlung förmlich paralysiert.
Nunmehr ist ein fast kompletter
Konzertmitschnitt als Doppel-CD und als DVD erschienen, ein
feines Erinnerungsstück. Denn selbst auf "Konserve",
vor allem natürlich auf DVD, wird die Faszination dieses Mannes
deutlich.
Ich habe im Laufe der letzten Jahrzehnte
viele Konzerte miterlebt, die noch lange Zeit Tagesgespräch
waren. Mir ist aber kein einziges Konzert bewußt, das derartig
lange in den Köpfen der Besucher nachwirkte. Noch heute, eineinhalb
Jahre nach Cohens Auftritt in München, kommen die Hörer
ins Schwärmen, wenn sie an das Konzert denken.
Deshalb: kaufen Sie sich mindestens die CD, besser noch auch die
DVD und lassen Sie sich zweieinhalb Stunden lang verzaubern!
Gerhard Rühl, SHIROKKO MUSIK, im März 2009
Anmerkung: Dies ist nur die Kurzversion
meiner Rezension. Lesen Sie die "extended version" auf
unserer Sonderseite Leonard Cohen! Dazu den Bericht über Cohens Konzert in Barcelona
und weitere News...
Leonard
Cohen : Live In London
Sony Music 2009, Laufzeit 151 Minuten, 2 CDs
€ 25,00, DVD € 22,00
Tracklisting
CD 1:
Dance Me To The End Of Love – The Future – Ain’t No Cure
For Love – Bird On The Wire – Everybody Knows – In My
Secret Life – Who By Fire – Hey, That’s No Way To Say
Goodbye – Anthem – Tower Of Song – Suzanne – The Gypsy’s
Wife.
CD 2:
Boogie Street – Hallelujah – Democracy – I’m Your Man
– A Thousand Kisses Deep (Recitation) – Take This Waltz –
So Long, Marianne – First We Take Manhattan – Sisters Of
Mercy – If It Be Your Will – Closing Time – I Tried To
Leave You – Whither Thou Goest.
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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 9 |
| BEST
OF BOSSA LOUNGE |
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Die
Serien „Jazz And 70s/80s/90s" und „Bossa ‚n’
Stones/Roses/Marley"
sind längst zu Kultobjekten geworden,
bei uns zu absoluten Bestsellern.
Denn die hinterhältig lässigen Coverversionen von Welthits
sind nicht nur wunderbar zu hören, sie haben auch diesen
gemeinen Wiedererkennungseffekt, der viele Hörer immer wieder
staunen und schmunzeln läßt.
Nachdem Deluxe TV schon zwei Querschnitte aus diesen Serien
unter dem Titel „Lounge Affair" veröffentlichte, hat nun
der Herausgeber Chet Records seinerseits
eine Doppel-CD mit 40
der besten Songs zusammengestellt.
Selbst wenn Sie schon einige der genannten CDs besitzen, ist
diese Collection dennoch sehr zu empfehlen. Wenn Sie geeignete
Background-Musik für Ihre Bar suchen, kommen Sie an diesem Mix
sowieso nicht vorbei…
Schade nur, daß man für die CD so ein Allerwelts-Cover gewählt
hat!
Gerhard Rühl, SHIROKKO
MUSIK, 29.10.2009
Best Of Bossa Lounge
Chet Records 2009, 2 CDs EUR 19,90
Tracklisting
CD 1:
Don’t Speak – No Woman No Cry – Do You Really Want To Hurt
Me – Time After Time – Paradise City – I Shot The Sheriff
– Holding Back The Years – Every Breath You Take –
Redemption Song – True – Take On Me – Billie Jean –
Purple Rain – Waiting In Vain – Sweet Dreams – In The Air
Tonight – With Or Without You – Don’t You – Nothing
Compares 2 U – As Tears Go By.
CD 2:
Jumpin’ Jack Flash – Paint It Black – Stir It Up – One
Love – November Rain – I Still Haven’t Found – Is This
Love – Knockin’ On Heaven’s Door – Welcome To The Jungle
– Space Cowboy – Creep – Live And Let Die – Wonderwall
– Personal Jesus – Black Hole Sun – It Ain’t Over Till
It’s Over – Missing – Smells Like Teen Spirit – Tainted
Love – I’m Free.
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| SHIROKKO TOP TEN - PLATZ 10 |
| HOTEL
EAST . VOLUME
GINGER |
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Als diese
CD Anfang 2006 erschien, haben wir die Prognose gewagt, das sei der
Lounge/House-Mix des Jahres. Wir haben Recht behalten - mehr als
das:
die CD ist seitdem nicht mehr aus unseren Bestsellern wegzudenken.
Denn sie ist absolutes Spitzenprodukt dieses Genres, eine CD, an der
sich sämtliche
vergleichbaren Werke messen lassen müssen.
DJ PING hat für das Hamburger Design Hotel EAST diese
erstklassige Doppel-CD mit Lounge- und House-Sounds
zusammengestellt. Sowohl bei der Lounge- als auch bei der House-CD
gibt es Momente, wo die Musik derartig dicht, derartig homogen
dahinrollt, daß man sich wünscht, sie möge so schnell nicht aufhören.
Speziell die House-CD ist
DJ Ping außerordentlich gut gelungen - hier spürt man, daß er als
regelmäßiger
Resident DJ im Hotel East "weiß, wie's geht".
Sowohl für
Fans und Kenner, für Lounge-Liebhaber und House-Freaks ist diese CD
ein absolutes Muß, aber auch für Besitzer von Lokalen, Geschäften,
Bars, Showrooms... Denn sie bekommen mit EAST ein hochwertiges, sehr
schön aufgemachtes Produkt,
das zu vielen Gelegenheiten den perfekten Background bietet.
Hotel
EAST Vol. 1 / Ginger
Nova Media 2006, Total Time 137:10, 2 CDs EUR 25,00
Tracklisting: |
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CD
1 / Lounge Edition
P-Jay : Ride With Me
Cataldo : Darkside
Genuine : Around, Arrived
Hess Is More : Yes Boss
Tomzen : Che amici
Hattler : Believer
Ping meets P.M.F.M : Vanilla Dub
Deep Dive Corp. : Back & Forth
Razoof : Spirituality
Becker : Muddy
Ikon : Prozac
Machomovers : Smooth Operator
Aural Float : Still Here
Deep Dive Corp. : Gran Curazon. |
CD
2 / Bar Edition
DJ Ino : My Way
Mancini & Ibizarre : Pink Panther Theme Entheogenic :
Aranyanyara
Ping meets P.M.F.M : Soulfood
Soda Inc. : Before Vic
Charles Schillings : Tengo Nada
Nima Gorji : Coming Home
Havana Boys. : Before We Get Started
Babak Shayan : Believer
P.M.F.M : The Cure - A Tribute
True Of Nature : Subside
Blank & Jones : Don't U Know
Trentemöller : Prana
Daniela Stickroth : Chest In The Attic. |
besuchen
Sie auch
die Website www.east-hamburg.de
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Copyright for all contents © SHIROKKO Munich 2008 . Texte und
Zusammenstellung Gerhard Ruehl. Design: buero ruehl
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